Seglerverein Wörthsee e.V.

Seit 1922 gibt es den Seglerverein am Wörthsee. Mit unserem Internetauftritt geben wir Einblick in das Vereinsleben und die Regatten.

Der Segler Verein Wörthsee ist der Förderung des Segelsports als Breiten- und Leistungs-Sport verpflichtet. Wenn Sie Interesse am Segelsport haben und Erfahrungen in einer Bootsklasse haben, sind Sie herzlich willkommen. Derzeit segeln bei uns große (und kleine) Sportler auf Opti, Open Bic, Laser, Finn, O-Jolle, 420er, 470er, Korsar, 29er, 49er, Kielzugvogel und BM-Jolle.

Von neuen Mitgliedern erwarten wir Engagement für Sport und Verein.

 

Ein Überblick über das neue Segeljahr 2017

Die Segelsaison ist noch weit, aber im SVW stehen schon die Termine für 2017. So wird die Jahres-Hauptversammlung um 22. März nach dem Tod von Florian Horber über einen neuen Vorstand des Seglervereins entscheiden müssen. Mit dem Arbeitsdienst im Frühjahr erwacht dann das Vereinsgelände am 22. April aus seinem Winterschlaf.

Erste Regatta wird am 13. und 14. Mai SOS-Opti-Regatta und der O'pen Bic Cup sein. Am 17. und 18. Juni segeln die Korsare um den Pokal und am 9. Juli die Opti- und Laser-Liga. Ein Wochenende später ist der Wörthseecup der Kielzugvögel und am 22. Juli der Vereinshöhepunkt mit Lindner-Regatta und Lindner-Fest.

Im Herbst gibt es am 23. und 24. September Bavarian Open für die Laser und – wie jedes Jahr als letzte Regatta - das Finn- und O-Jollen-Finale am 7. und 8. Oktober. Alles eingemottet wird dann beim Herbst-Arbeitsdienst am 14. Oktober.

Wir wünschen allen Seglerinnen und Seglern eine erfolgreiche Saison!

Laser 22th Bavarian Open

schönes Wetter, wenig Wind

Die 22th Bavarian Open auf dem Wörthsee hatten dieses Jahr zwar schönes Wetter aber wenig Wind. 13 Starter in der Standart- und 10 Segler in der Radial-Klasse konnten bei leichten Winden aus am Samstag vier Wettfahrten aussegeln. Am Sonntag war der Wind dann zu schwach zum Segeln.

Es gewann nicht wirklich überraschend der auch international erfolgreiche SVW-Segler Wolfgang Gerz vor Michael Marcour (HSC) und Jonas Nissen (DTYC). Ein geschlossenes SVW-Ergebnis brachten Markus Räschle, Florian Huber, Thomas Lange Teja Ulrich auf den Plätzen 6 bis 9. Bei den Radial gewann Marco Casalini (MRSV) vor Nina Loser (ASC) und Gerhard Tunger (SCLA). SVW-Segler waren in dieser Klasse nicht am Start.

Hier das vollständige Ergebnis der Regatten Standart und Radial.

Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski beenden gemeinsame Karriere

„Ohne euch wären wir niemals so weit gekommen!“

In einer persönlichen Erklärung haben Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski Freunden und Fans mitgeteilt, dass sie ihre gemeinsame Karriere beenden. Für beide sei es im Herbst 2013 eine Wette auf eine gemeinsame Zukunft und auf die Fähigkeiten des Anderen gewesen. Knapp drei Jahre später könne man mit Stolz auf die gemeinsame Zeit zurückblicken, so die Spitzensegler.

„Zwar konnten wir bei den Olympischen Spielen weder über uns hinauswachsen, noch durchgehend eine gute Leistung abliefern, aber dennoch blicken wir zurück auf drei Jahre toller Entwicklung und Erfolge. Wir können eine Menge von den Olympischen Spielen mitnehmen: Es war fantastisch, ein Teil der weltweiten Sportelite zu sein und sich im Wettkampf mit den Weltbesten zu messen. Die Offenheit über alle Nationalitäten hinweg könnte Vorbild sein für den Rest der Welt!“

Im Rückblick stellten beide auch fest, dass sie als Außenseiter im Kampf um das Olympiaticket angetreten waren. Nach etwa einem Jahr als Team habe man dann bereits die nationale Spitze erobert. „Der EM Titel sowie zwei Top 10 Ergebnisse bei den Weltmeisterschaften im Jahr 2015 und 2016 zeigte, dass wir in der Weltspitze angekommen waren. Das Olympiaticket war uns bereits nach zwei von drei Ausscheidungen so gut wie nicht mehr zu nehmen! Natürlich hätten wir diese drei gemeinsamen Jahre gerne mit dem olympischen Finale gekrönt, leider blieb uns dies - trotz sehr guter Aufholjagd - aber verwehrt“, so Gerz und Szymanski.

Neben seinen Segelpartnern sowie Familie und Freundin und sagte Gerz großen Dank dem Seglerverein Wörthsee und all seinen Mitgliedern. „Der Rückhalt aus dem Verein und die Unterstützung waren unbeschreiblich!“ Auch Olli dankt dem SVW. Für beide steht fest: „Ohne euch wären wir niemals so weit gekommen!“

Ferdi freut sich nun nach acht Jahren ständig auf Achse auf etwas mehr Ruhe und Beständigkeit im Leben und stellt seine akademische und berufliche Zukunft in den Vordergrund. „Gleichzeitig“, so Gerz, „habe ich nichts von der Faszination für den Segelsport verloren. Ich werde deshalb sicherlich dem Segelsport weiterhin die Treue halten, nur eben in einer anderen Form. Gerne bin ich auch bereit, mein Wissen mit dem Nachwuchs zu teilen und den jungen Seglern zu helfen!“

Ferdi und Oliver beenden Olympia als Elfte

In einem spannenden Rennen konnten sich unsere Segler Ferdi und Oli leider nicht für das Medal Race der Olympischen Spiele von Rio qualifizieren. "Heute haben wir den Karren nach einer wirklich schwierigen Woche für uns mit den Plätzen 6,4,6 noch so gut wir konnten aus dem Dreck gezogen. Als wir an Land kamen sah es auch so aus, als hätten wir uns als zehnte für das Medal Race qualifiziert. Einige Proteste (ohne unsere Beteiligung) machten daraus aber leider doch noch den 11. Platz" schrieben die beiden Athleten auf Facebook.

"Wir haben heute noch einmal alles gegeben, sind stolz auf unser Comeback und natürlich traurig das Medal Race verpasst zu haben. Vielen Dank an euch alle fürs Daumen drücken und mitfiebern. Es war eine große Ehre ein Teil des Deutschen Teams sein zu dürfen und uns mit der Weltelite messen zu dürfen."

SVW-Vorstandsmitglied Helmut Rittner gratulierte den beiden: "Wir haben via Trekking euren spannenden Platzkampf verfolgt. Zuerst Platz 11, dann 10 und Medalrace, dann wieder Platz 11. Danke für Euren Kampfgeist. Nach den Schwerwindregatten habt Ihr Euer seglerisches Können mit den guten Platzierungen bewiesen. Genießt die restlichen Tage und kommt gut zurück!"

Ferdi und Oli, wir sind stolz auch euch!

Trauer um Florian Horber

Der Segler Verein Wörthsee trauert um seinen Vorsitzenden Florian Horber, der am vergangenen Samstag im Alter von 70 Jahren verstarb. Mit ihm verliert der Verein einen Regattasegler und Vorsitzenden, der über viele Jahre mit Herzblut erfolgreich den SVW zu einem kleinen, sportlich erfolgreichen und gut situierten Verein geführt hat. Mit viel Engagement hat er die Förderung unserer Mitglieder und Rio-2016-Olympiateilnehmer Ferdi Gerz und Oliver Szymanski ermöglicht.

Mit Florian Horber verlieren wir einen langjährigen Freund, der als Netzwerker viele Verbindungen geschaffen und wesentlich das Erscheinungsbild des Vereins geprägt hat. Horber trat 1962 am 9. Juli in den Verein ein und verstarb am 9. Juli, also am Tag seiner 54-jährigen Mitgliedschaft. Er wurde 1988 ins Amt des Ersten Vorsitzenden - oder wie er sagte „Präsi“ – gewählt und war somit der vierte Vereinsvorsitzende nach Wilhelm Lindner, Hans Neuberger und Konrad Aumiller seit der Vereinsgründung 1922.

Der Verein nimmt in einer „Blauen Stunde“ vor dem Lindnerfest Abschied von Florian Horber. Das Fest und die traditionelle Regatta finden statt. Das war sein Wunsch. 

Gelungener Wörthsee-Cup 2016

Nach einem nahezu windfreien Wochenende letztes Jahr konnte der Wörthsee-Cup 2016 für die Kielzugvögel dieses mal bei herrlichem Wetter und gutem Wind durchgeführt werden. Wunderschönes Sommer-Sonnen-Segeln bei karibisch-türkis-farbenem warmem Wasser und weiß-blauem bayerischen Himmel genossen die Teilnehmenden bei 2-4 Windstärken.

In einem Feld von 27 Booten und in drei Wettfahrten gewannen Steuermann Alexander Morgenstern (DUYC) mit Vorschoterin Anja Lubisch (SCNE) vor Bernhard und Wanda Breitenhuber (beide YCSS) und Gerhard Zimmerly mit Irmgard Steinberger (beide SCSTS). Beste SVW-Segler waren Wolfgang und Claudia Emrich auf Platz 5, Carsten Schön und Florian Appel auf 15, Klaus und Johanna Ebbinghaus auf Platz 17, Gerhard Zieris und Veronika Krug-Zieris auf 21 sowie Kerstin Markes mit Vorschoter Achim Ackermann auf Platz 24. Herzlichen Glückwunsch allen!

Das ausführliche Ergebnis finden Sie hier.

 

 

Sieben Siege für deutsche Segler bei Kieler Woche - Gerz und Szymanski gewinnen 470er

SBeim letzten Heimspiel der Seglerinnen und Segler des Audi Sailing Team Germany 40 Tage vor den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewinnt die Segel-Nationalmannschaft bei der Kieler Woche (18. bis 26. Juni 2016) elf Medaillen – siebenmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze. Die Siege holen sich: Heiko Kröger (Jersbek) in der 2.4mR, Tina Lutz (Holzhausen) und Susann Beucke (Strande) im 49erFX, Ferdinand Gerz (München) und Oliver Szymanski (Berlin) im 470er, Philipp Buhl (Sonthofen) im Laser Standard, Phillip Kasüske (Berlin) im Finn, Paul Kohlhoff und Carolina Werner (Kiel) im Nacra17 sowie Lasse Klötzing (Berlin), Jens Kroker (Hamburg) und Siegmund Mainka (Borken) in der Sonar.

(Foto: www.segel-bilder.de)

Korsarpokal Ergebnis

Die Regatta der Korsare am Wochenende des 12. Juni hatte etwas Wetterpech. Am Samstag war lediglich eine Wettfahrt möglich, bevor es flau und gewittrig wurde. Am Sonntag konnten dann aber bei Süd-Südwest-Wind drei saubere Wettfahrten gesegelt werden. Den ersten Platz belegte Steuermann Jens Grass (MYC) mit Vorschoterin Birgit Schwab (SGW) vor Markus Klug (WSC) mit Stephanie Jörges (AmSC) und Michael und Nina Heilingbrunner (beide AmSC). Bester SVW-Korsar war Rolf Szczepanek mit seinem Vorschoter Moritz Harteneck (CKA). Insgesamt nahmen 13 Boote an der Regatta teil.

Hier die vollständige Ergebnisliste.

Ergebnis der Opti-Regatta

38 Optis und 5 ObenBics eröffneten die SVW-Regatta-Saison. Bei den Optis gewann Anna Houdek (BYC) vor Clemens Wachsmann (SCFF) und Moritz Wagner (DTYC). Bester SVW-Segler war Benedikt Knapp (8) gefolgt von seinem Bruder Konstantin Knapp (12). Paulina Schmidt kam auf Platz 28. Bei den Open Bics gewannen die SVW-Segler Fabio Krupp vor Felix Schmidt. Herzlichen Glückwunsch allen Seglern und Gewinnern.

Und hier die Opti-Ergebnissen und die Open-Bic-Ergebnisse.